Laut einer aktuellen Analyse der Sportpsychologen Strauß, Hagemann und Loffing wurde das eigentliche Ziel für die Einführung der Drei-Punkte-Regel verfehlt. Das Spiel sollte durch die 1995 eingeführte Regel, offensiver und attraktiver werden.
Nach Auswertung von über 13.000 Bundesliga-Partien aus über 40 Jahren sind die nackten Zahlen jedoch ernüchternd: Sowohl der Anteil der Unentschieden (vor Einführung: 25,89%; nach Einführung: 26,23%) als auch der Prozentsatz der torlosen Begegnungen (vor Einführung: 6,37;nach Einführung: 7,08) hat sich in dieser Zeit nicht signifikant verändert.
Eine Erklärung ist nach Ansicht von Strauß, dass es im Fußball nicht nur um den Gewinn, sondern auch in ähnlichem Maße um die Verhinderung von Niederlagen geht.

Pressemitteilung der Uni Münster
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